Welche Vitalpilze helfen bei Depressionen?

Als Depression wird allgemein ein Zustand psychischer Niedergeschlagenheit bezeichnet. Die Depression ist die am weitaus häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Der britische national Health Service erklärt in einer Informationskampagne, dass fast jeder Mensch in seinem Leben mindestens einmal an einer Depression leide. Genaue Zahlen existieren nicht, da die meisten Fälle gar nicht diagnostiziert werden, weil der betreffende Mensch keine professionelle Hilfe in Anspruch nimmt oder der behandelnde Hausarzt die Depression nicht als solche erkennt. Bei Frauen werden im Durchschnitt doppelt so viele Depressionen diagnostiziert wie bei Männern. Das kann auf eine verstärkte genetisch bedingte Veranlagung hindeuten, aber auch mit den unterschiedlichen sozialen Rollen zusammenhängen. Es sterben jedoch deutlich mehr Männer als Frauen an Suiziden, welche meist depressionsbedingt sind. Die Ursachen von depressiven Erkrankungen sind äusserst komplex und werden bislang nur teilweise verstanden. Es wird vermutet, dass ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren die Ursache ist. Dabei spielen aktuelle Ereignisse sicher eine entscheidende Rolle als Auslöser. Seit einigen Jahren wird das natürliche Heilmittel Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren Depressionen angewandt. Johanniskraut ist in der Volksheilkunde schon lange als Stimmungsaufheller bekannt. Seine positiven Wirkungen auf die Psyche gelten mittlerweile als gesichert. Bei der so genannten Winterdepression, hervorgerufen durch Mangel an Sonnenlicht, kann auch eine Lichttherapie von Nutzen sein. Ansonsten muss meist auf die zahlreichen Medikamente zurückgegriffen werden. Mit den heute erhältlichen Antidepressiva, zum Teil unterstützt durch eine Psychotherapie, können die meisten Depressionen bezwungen werden.

Eine weitere, in westlichen Ländern noch wenig beachtete Möglichkeit sind Vitalpilze oder auch Heilpilze genannt. Diese, in der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM hoch geschätzten und seit Jahrtausenden erfolgreich eingesetzten Naturheilmittel, werden seit einiger Zeit wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse sind erstaunlich: es konnten bereits die meisten diesen Naturheilmitteln nachgesagten Wirkungen, welche in Jahrhunderte alten, von chinesischen Ärzten aufgezeichneten Schriften beschrieben wurden, in Untersuchungen und Studien wissenschaftlich nachgewiesen werden. Bei Depressionen werden vor allem drei Vitalpilze eingesetzt: Cordyceps, Hericium und der Ganoderma lucidum (auch als Reishi bekannt). Der Cordyceps, oder auch Raupenpilz genannt, kommt aus dem tibetischen Hochland. Der in der Natur gesammelte Cordyceps ist teurer als Trüffel. Heute wird er jedoch wie alle anderen Vitalpilze in Kultur gezüchtet. Dadurch wird er einerseits bezahlbar und andererseits ist auch gewährleistet, dass er keinerlei Schadstoffe enthält. Cordyceps ist auch als starkes Aphrodisiakum bekannt. Es wurde festgestellt, dass die Polysaccharide und Glykoproteine des Cordyceps das neuroendokrine Regelsystem des Menschen beeinflussen, indem sie die Hormonfreisetzungaus der Nebennierenrinde stimulieren und dadurch Stresssymptome reduzieren. Dies ist neben der Steigerung der sexuellen Aktivität auch eine Erklärung für die Wirksamkeit bei Depressionen. Der Cordyceps hemmt bestimmte Enzyme, die für Depressionen verantwortlich gemacht werden, ähnlich wie das auch beim Johanniskraut der Fall ist.

Der Hericium, oder auch Igelstachelbart genannt, kann mittels eines im Pilz enthaltenen Proteins die Entwicklung und Erhaltung wichtiger Nervenzellen fördern. Er begünstigt die Regeneration des Nervengewebes im Gehirn und kann bei neuronalen Erkrankungen von gutem Nutzen sein. Bemerkenswert am Hericium ist auch, dass er auf das gesamte Nervenkostüm beruhigend wirkt und dadurch eine natürliche stimmungsaufhellende Wirkung verursacht. Er kann Unruhe und Schlafstörungen verhindern. Des weiteren kann er Stresseffekte und Befindlichkeitsstörungen in den Wechseljahren vermindern.

Ganoderma lucidum, oder Ling Zhi oder Reishi oder glänzender Lackporling genannt, ist bekannt als “der göttliche Pilz der Unsterblichkeit”. Er wird vor allem als Verjüngungsmittel, heute moderner auch als "Anti-aging" bezeichnet, eingesetzt. Nebst einer Reihe von Anwendungsmöglichkeiten, wird er auch bei Depressionen eingesetzt als natürliche Hilfe zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens.

Folgende Vitalpilze helfen Ihnen also bei Depressionen:

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