Reishi bei Krebs/begleitend zu Krebstherapie

Die Inhaltsstoffe bestimmter Arten von Pilzen werden mit gesundheitsfördernden und heilenden Wirkungen in Verbindung gebracht. Besonders in der auch bei uns geschätzten Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) haben Pilze mit therapeutischem Nutzen seit Jahrtausenden einen Stellenwert. Aber auch in Europa wurde die heilende Wirkung bestimmter Pilze in Kräuterbüchern des frühen bis späten Mittelalters beschrieben und ihre Anwendung bei bestimmten Krankheiten empfohlen.

Pilze, denen aufgrund ihres Gehaltes an Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen oder anderen biowirksamen Substanzen vorbeugende oder heilende Wirkungen zugeschrieben werden, bezeichnet man als Vitalpilze, weniger gebräuchlich sind die synonym verwendeten Begriffe Heil- oder Medizinalpilze. Der Pilzforscher Jan Lelley nennt die Behandlung von Krankheiten mit Inhaltsstoffen von Pilzen Mykotherapie in Anlehnung an den Begriff Phytotherapie, mit der die Behandlung von Krankheiten mittels Heilpflanzen bezeichnet wird.

Bei dem in der begleitenden Krebstherapie verwendeten Reishi handelt es sich um die japanische Bezeichnung für den Glänzenden Lackporling (Ganoderma lucidum). Der chinesische Begriff für den Pilz lautet Ling Zhi. Die Heimat des Pilzes liegt zwar in Ostasien, aber er ist auch bei uns in Mittel- und Südeuropa, vor allem in lichten Eichenmischwäldern und an Wegrändern und an Hecken von Parks zu finden, wenn sich eine genügende Anzahl von Eichen und Rotbuchen in der Nähe befinden. Reishi hat bei uns weder als Speisepilz noch als Baumschädling eine Bedeutung, so dass sich der Pilz unbehelligt in seinem natürlichen Umfeld entwickeln kann. In Japan und China wird der Pilz aufgrund der hohen Nachfrage in großem Stil kultiviert.

Was ist das Besondere an Vitalpilzen?

Vitalpilze und andere Pflanzen mit therapeutischem Nutzen zeichnet aus, dass ihre Inhaltsstoffe mit therapeutischem Nutzen meist in mehreren Formen in biologisch aktiver und in inaktivierter Form und häufig auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen vorliegen. Es erschließt sich dadurch in der Regel ein sehr viel breiteres Wirkungsspektrum als bei synthetisch hergestellten Medikamenten, die häufig nur einen einzigen Wirkstoff in einer bestimmten chemischen Form enthalten. Unser Körper ist meist in der Lage, durch körpereigene biochemische Umsetzungen die inaktiven Formen der Inhaltsstoffe bei Bedarf selbst zu aktivieren und verfügbar zu machen.

Was macht den Reishi so wertvoll?

In der asiatischen Heilkunst wird Reishi (japanisch) oder Ling Zhi (chinesisch) seit mehreren Tausend Jahren als "König der Heilpflanzen" geschätzt. Die chinesische Namensbezeichnung Ling Zhi bedeutet so viel wie "göttlicher Pilz der Unsterblichkeit".

Reishi-Pilze enthalten viele verschiedene Stoffe und Stoffgruppen, die in biochemische Prozesse des Körpers eingreifen. Wichtige Inhaltsstoffe sind z. B. Vitamine, Ergosterine – eine Vorstufe des Vitamin D2 – und Spurenelemente wie Magnesium, Zink, Mangan, Eisen und viele weitere Mineralien. Als die beiden wichtigsten physiologisch wirksamen Inhaltsstoffe werden die enthaltenen Triterpene in Form von Lucidemiksäuren, Ganodermiksäuren und Ganolucidsäuren sowie Polysaccharide in Form von Glucanen und Heteroglucanen gehalten. Neben der Blutdruck senkenden und antithrombotischen Wirkung der Triterpene hemmen diese auch die Histaminfreisetzung bei allergischen Reaktionen, so dass die entgleisten Immunreaktionen deutlich schwächer ausfallen. Die enthaltenen Glucane und Heteroglucane wirken regulatorisch auf das Immunsystem ein, indem sie die Aktivität der Makrophagen des Immunsystems stimulieren. Makrophagen wirken direkt auf Krankheitskeime ein und machen diese unschädlich durch Phagozytose. Inhaltsstoffe des Reishi wirken demnach sowohl passiv (Unterdrückung allergischer Reaktionen) wie auch aktiv (Stimulierung der Makrophagentätigkeit) auf das körpereigene Immunsystem ein.

Die Vielzahl bioaktiver Substanzen der Reishi-Pilze entfalten in ihrer Kombination und in ihrem Zusammenspiel eine enorme Breitenwirkung, so dass sie günstigen Einfluss auf eine Vielzahl von Krankheitssymptomen und Beschwerden haben. Bisher sind keine Nebenwirkungen, die durch den Verzehr von Reishi-Produkten entstehen könnten, bekannt.

Neben der begleitenden Krebstherapie werden den Inhaltsstoffen des Reishi unter anderem bei folgenden Symptom- und Krankheitskomplexen heilende oder vorbeugende Wirkungen zugeschrieben:

Reishi in der begleitenden Krebstherapie

In praktisch allen menschlichen Geweben – auch im Knochengewebe – finden Auf- und Abbauprozesse statt, die sich in einem dynamischen Gleichgewicht befinden, was mit Homöostase bezeichnet wird. Falls es zu Störungen im Gleichgewicht des Auf- und Abbauprozesses kommt, kann es sein, dass sich neu gebildete Zellen einfach weiter teilen und sich zu Tumoren mit oder ohne Metastasenbildung auswachsen. In diesen Fällen haben die Tumorsuppressorgene nicht funktioniert oder das körpereigene Immunsystem erkennt die Entartung nicht. Der Prozess des ungesteuerten Zellwachstums stellt dann eine von über 100 bekannten Krebserkrankungen dar. Prinzipiell standen bisher folgende drei Therapieformen als Einzelmaßnahme oder in Kombination zur Verfügung: 1. Operative Entfernung des Tumors, 2. Systemische Chemotherapie zur Unterdrückung des Zellwachstums, 3. Gezielte Strahlentherapie zur Zerstörung der Tumorzellen.

In der heutigen modernen gezielten Krebstherapie wird darüber hinaus versucht, die individuellen Krebszellen genau zu analysieren, um gezielte Eingreifmöglichkeiten zur Verhinderung ihres Wachstums oder sogar Möglichkeiten zu ihrer Zerstörung (Apoptose) zu finden.

Es hat sich gezeigt, dass bei Krebsarten, die Lunge, Magen, Leber, Pankreas, Nieren oder Haut betreffen, eine begleitende Therapie mit Reishi-Extrakten positive Effekte hinsichtlich Verbesserung des Behandlungserfolges hat. Besonders positiv wirkt sich der Verzehr von Reishi-Extrakten während der Chemotherapie aus, weil die ungünstigen Nebenwirkungen der Chemotherapie deutlich abgemildert werden. Unter anderem führen die Inhaltsstoffe des Reishi zu einer verbesserten Sauerstoffsättigung des Blutes, was zu einem verbesserten Allgemeinbefinden des Patienten führt.

Die begleitende Krebstherapie durch Reishi ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Naturmedizin und Schulmedizin durchaus in sinnvoller Weise zum Wohl des Patienten ergänzen können. In Japan und China sind Inhaltsstoffe des Reishi offiziell als Krebsmittel zugelassen.

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